39 Medaillen bei Thüringer Meisterschaften erkämpft



193 Schwimmer aus 17 Thüringer Vereinen, darunter 17 Aktive des 1. Schwimmklub Greiz, kämpften am vergangenen Wochenende in Arnstadt um die Titel Thüringer Meister (Jahrgang 1997 und älter) und Thüringer Kindermeister (Jahrgang 1998-2001) und um Medaillen. Die Vorlaufwertung erfolgte pro Jahrgang, außer bei den Jungen 1994/ 1995, und bei den Mädchen 1996/ 1997, die zusammen gewertet wurden. Die Zeiten aller älteren Schwimmer wurden nur in den Offenen Wertungen aufgeführt.

Bei ihren 88 Einsätzen erzielten die Greizer vier Kreisaltersklassenrekorde, 69 persönliche Rekorde und drei Saisonbestzeiten- ein hervorragendes Ergebnis.

Auf Grund der Vielzahl der Starts können leider nur die Medaillenplätze genannt werden.

Drei Kreisaltersklassenrekorde unterbot Franziska Hanke, Jahrgang 2000. Nachdem sie über 50m Freistil und Brust mit Bestzeit die Bronze- und Silbermedaille erkämpfte, fügte sie diesen noch Silber über 50m Schmetterling und Rücken und Bronze über 100m Schmetterling, jeweils mit Kreisaltersklassenrekord, hinzu. Ihr dritter Platz in der Jahrgangswertung über 200m Freistil sicherte ihr die Teilnahme am Kinderfinale über diese Distanz. Dort belegte sie Rang fünf. Weiter Bronzemedaillen erkämpfte Franziska in 100m Lagen, 100m Freistil (mit Bestzeit) und 200m Lagen.

Mit dem Sieg über 100m Brust der Jahrgänge 1994/ 95 zog Steve Oltzscher, Jahrgang 1994, ungefährdet ins Finale ein, welches er mit Kreisaltersklassenrekord für sich entschied. Das 100m Lagenschwimmen beendete er als Dritter. Der Bronzeplatz im 100m Schmetterling- Vorlauf sicherte ihm einen weiteren Finalplatz. Steve schlug mit Bestzeit als Dritter an, wobei er die magische 1- Minuten- Grenze nur um 32 Hundertstel Sekunden verfehlte. Auch über 200m Lagen und Freistil holte Steve Silber nach den Vorläufen. In den Endläufen belegte er die Plätze fünf und sechs.

Krankheitsbedingt musste Melanie Werner, Jahrgang 2000, während des Wettkampfes die Segel streichen. Nicht in Top- Form erkämpfte sie dennoch Silbermedaillen über 50, 100 und 200m Freistil und 100m Rücken und Bronze in 50m Schmetterling und auch das Anrecht auf die Kinderfinals, zu denen sie jedoch nicht antreten konnte.

Jeweils mit persönlichem Rekord schlug Tommy Meier, Jahrgang 1997, nach 100m Brust und 200m Schmetterling als Zweiter an. Nach 100m Schmetterling und 200m Brust konnte er sich über weitere Bestzeiten und Bronzemedaillen freuen. In seinem ersten Jahr bei den „Großen“ schloss er das 200m- Brust- Finale mit einer erneuten Verbesserung und Platz fünf ab.

Thüringer Jahrgangsmeister des Jahrgangs 2001 über 200 Freistil darf sich Alexander Grätz nennen. Die Goldmedaille erkämpfte er mit einer tollen Bestzeit. Eine Bronzemedaille konnte er nach 50m Freistil mit nach Hause nehmen. Eine weitere verpasste er über die doppelte Distanz nur knapp.

Im gleichen Jahrgang wusste auch Adrian Günther zu überzeugen. Die Bronzemedaillen über 50 und 100m Rücken und 200m Freistil- alles mit persönlichen Rekorden- sind der verdiente Lohn.

Gleiches gilt für Felix Teichfuß, dem Dritten im Bunde des Jahrgangs 2001. Auf der schweren 100m- Schmetterling- Strecke musste er nur einem Gegner den Vortritt lassen. Über die halbe Distanz und über 200m Lagen wurde er Dritter- ebenfalls mit Bestzeiten.

Emma Dahnert, Jahrgang 2000, die mit insgesamt elf Bestzeiten aufwartete, ließ im Vorlauf über 200m Rücken alle Konkurrentinnen hinter sich und wurde Thüringer Jahrgangsmeister. Im Kinderfinale, in dem sie sich nochmals steigern konnte, schwamm sie mit einer Zweit knapp über der 3- Minuten- Grenze auf Rang fünf.

Im Vorlauf noch Zweite über 200m Rücken hinter ihrer Vereinskameradin, drehte Sophie Geyer im Kinderfinale den Spieß um und belegte mit einer Zeit von knapp unter drei Minuten Platz vier. Über 100m Rücken erkämpfte Sophie die Bronzemedaille.

In den Vorläufen über 50m Schmetterling und 50 und 100m Brust schrammte Lukas Wegerich, Jahrgang 1998, jeweils knapp an einer Bronzemedaille vorbei. Da er sich über 100 und 200m Brust für die Kinderfinals qualifizieren konnte, nutzte er die Gunst der Stunde und erkämpfte mit einer Verbesserung seines persönlichen Rekords um zehn Sekunden die Bronzemedaille auf der langen Distanz. Lukas schwamm neun Bestzeiten.

Kai Fülle, Jahrgang 1996, rettete mit einen knappen Vorsprung die Silbermedaille über 100m Brust.



S. P.